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Unter Aktuelles werde ich versuchen Sie zeitnah über die für unsere Gemeinde wichtigen Themen wie zum Beispiel das Standortentwicklungskonzept zu informieren und Ihnen meine Sichtweise bzw. Position darzustellen.

Die Antrittsrede

Frau Vorsitzende,
Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Mitglieder der Gemeindevertretung,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
verehrte Gäste!

Eine der häufigsten Fragen in den letzten Tagen an mich war die Frage, wann es denn jetzt losgeht. Wenn ich dann den 1. April nannte, bekam ich fast jedes Mal mit einem Grinsen zur Antwort „Ah, ein Aprilscherz!“ In schöner Regelmäßigkeit konnte ich entgegnen, dass, wenn ich am 2. April noch da bin, die Leute merken, dass es kein Aprilscherz war.

Mit Freude werde ich das neue Amt antreten und bedanke mich bei den Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen, dass sie mir entgegengebracht haben. Diejenigen, die mich nicht gewählt haben, will ich den nächsten 6 Jahren mit meiner Arbeit überzeugen. Ich sage Ihnen allen zu dass ich das Amt mit Engagement zum Wohle unserer Gemeinde führen werde.

Mir ist hierbei eine bürgerfreundliche Amtsführung wichtig, und eine Zusammenarbeit, die verlässlich und vertrauensvoll ist. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass man sich gegenseitig wertschätzt.
Dabei gilt für mich ein Höchstmaß an Offenheit und Transparenz.

Ich bin mir bewusst, dass einem neuen Bürgermeister gegenüber eine hohe Erwartungshaltung besteht. Insofern habe ich mir die letzten Tagen und Wochen immer wieder die Frage gestellt, welche Schwerpunkte setze ich als neuer Bürgermeister von Biblis, Nordheim und Wattenheim in meiner Antrittsrede. Vieles kam mir in den Sinn und vieles habe ich auch wieder verworfen. Ein Gedanke blieb mir bei allen Überlegungen im Kopf, der Ratschlag einer Mutter an Ihren Sohn, wenn er denn einmal in die Verlegenheit kommen sollte, eine Rede zu halten.
Sie gab ihm für ein solches Ereignis folgendes mit auf den Weg:

„Bub´, stell´ dich so hin, dass sie dich all´ sehn,
sprich so laut, dass ´sie dich all´ versteh´n und
vor allem red´ nur so lang´, dass sie dir all´ noch zuhör´n.“

Es gäbe eine Vielzahl von Themen, zu denen ich als neuer Bürgermeister Ausführungen machen könnte oder sollte. Sei es der Rückbau des Kraftwerkes mit Zwischenlager, die Finanzierung der Kommunen durch das Land und den Bund, die prekäre kommunale Finanzsituation und daraus resultierend die Hypothek für künftige Generationen, die Konsolidierung des gemeindlichen Haushalts, Erhöhung der Steuern und Beiträge...ich glaube die Liste wäre mit Themen beliebig erweiterbar.

Ich verzichte heute Abend bewusst Ihnen ein mögliches 100-Tage Programm oder eine blumige Darstellung von Zielen und Vorstellungen für Biblis in den nächsten 6 Jahren zu präsentieren.

Die Herausforderungen sind bekannt!
Der Strukturwandel und die Konsolidierung des gemeindlichen Haushaltes.

Den Strukturwandel müssen wir einleiten und umsetzen. Wir werden Entscheidungen treffen, von deren Wirkungen eine Generation partizipiert, die vielleicht heute noch nicht geboren ist.

Zur Konsolidierung des gemeindlichen Haushalts müssen wir zuerst alle Möglichkeiten nutzen, die zu einer Entlastung führen ohne sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, übermäßig zu belasten.

Hier sehe ich große Chancen in der interkommunalen Zusammenarbeit.
Interkommunale Zusammenarbeit heißt für mich, Aufgaben gemeinsam erledigen ohne die eigene Identität zu verlieren oder aufzugeben. Bürstadt bleibt Bürstadt, Groß-Rohrheim bleibt Groß-Rohrheim und Biblis bleibt Biblis.

Wenn ich nur von Biblis spreche, so hat das nichts mit Despektierlichkeit gegenüber unseren Ortsteilen zu tun, es bedeutet für mich gleichermaßen Biblis, Wattenheim und Nordheim. Ich habe es als „Roigeschritschter“, wie man hier sagt, vielleicht etwas leichter mich über ehemalige Ortsgrenzen hinwegzusetzen.

Viele Anregungen für die vor uns liegende Amtszeit habe ich für unsere Gemeinde während des Wahlkampfes aus den Gesprächen mit Ihnen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger mitgenommen.

Oftmals hieß es in den Gesprächen, die Gemeinde könnte dies noch machen, die Gemeinde könnte das verändern oder an der einen oder anderen Stelle besser finanziell unterstützen.

Ich habe mir die Frage gestellt, wer ist eigentlich (der Staat, das Land,) die Gemeinde?
Unsere Gemeinde ist kein abstraktes Gebilde, kein formaler Zusammenschluss zu einer Verwaltungseinheit, sondern ein lebendiges Gebilde widerstreitender Interessen. Es ist jeder einzelne von uns mit seinen Hoffnungen und Ängsten, mit seinen Zielen und Träumen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Und jeder einzelne von uns trägt Verantwortung, trägt seinen Teil, unter anderem mit seinen Steuern, Gebühren und Abgaben dazu bei, dass die Aufgaben der Solidargemeinschaft finanziert werden können.

Wegfallende Gewerbesteuereinnahmen, Tilgungs- und Zinsleistungen schränken diesen finanziellen Handlungsspielraum zunehmend ein. Die Haushaltslage stellt eine der größten Herausforderung für die nächsten Jahre dar. Aber unsere Gemeinde alleine darauf zu beschränken, wäre falsch. Wer Biblis nur auf die Haushaltslage reduziert übersieht, wie lebenswert unsere Gemeinde mit ihren Freizeitangeboten ist, übersieht das große ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Verbänden.

Adolph Freiherr von Knigge (1752 - 1796), hat behauptet:
„Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut!“

Ich sage:
Im Gegenteil – wer kein Geld hat, braucht umso mehr Mut!

Mut Entscheidungen zu treffen!
Mut Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie nicht allen Wünschen gerecht werden können.
Mut Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie erst langfristig ihre Wirkung entfalten
Mut Entscheidungen zu treffen, wenn sie notwendig, aber unpopulär sind.

Lassen Sie uns diesen Mut gemeinsam aufbringen,…
…um den Wahrheiten für Biblis ins Auge zu sehen.
…um Biblis Gemeinsam Richtung Zukunft zu entwickeln.
…um Biblis so zu entwickeln, dass es nicht nur oder nicht mehr als Kraftwerksstandort wahrgenommen wird.

Dass Biblis auch anders wahrgenommen wird, zeigt mir ein Artikel des „Schwäbischen Tagblatts“ aus der Universitätsstadt Tübingen. Mein Dank an dieser Stelle gilt meiner ältesten Schwester Hildegard, die mir den Zeitungsausschnitt geschickt hat.

In einer Kolumne mit dem schönen Titel „Alles über die Gurken der Welt“ war zu lesen:
„Und das wohl traditionellste Gurkenfest der Republik besteht seit bald 61 Jahren in der schönen Gemeinde Biblis. Die aktuell inthronisierte Gurkenkönigin heißt Rosa I.“

Es zeigt, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass Biblis von außen durchaus in einer anderen Art und Weise wahrgenommen wird, wie wir es vielleicht tun.

Ich lade Sie herzlich ein, lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, über die besten Lösungen für unsere Gemeinde.
Lassen Sie uns nicht gegeneinander, sondern miteinander für Biblis diskutieren

Lassen Sie uns gemeinsam Ziele für Biblis formulieren und vor allem umsetzen!



Ich danke Ihnen!

Flugblatt 3

Der "Biblis Bus" kommt

Ein Anliegen, das mir in den letzten Wochen bei Gesprächen und Hausbesuchen immer wieder angetragen wurde, sind die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten insbesondere für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Nordheim und Wattenheim. Ein Thema, das unsere Bürgerschaft bewegt und für das bisher keine Lösung gefunden wurde.

Ich habe mich mit dem Ansinnen beschäftigt, auch mit unabhängigen Fachleuten gesprochen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten geprüft. Am

Freitag, den 13. September und Freitag, den 20. September

starte ich meine Zukunftstour Biblis. An beiden Tagen biete ich Ihnen die Möglichkeit Ihren Einkauf mit meinem „Biblis-Bus“ zu erledigen. Ziel ist in Biblis der Lebensmittelmarkt Knudi.

Nach ca. 1 Stunde Zeit zum Einkauf bringen wir Sie mit dem „Biblis-Bus“ wieder zurück. Sollten Sie mit Ihrem Einkauf früher fertig sein, trinken Sie noch eine Tasse Kaffee und essen ein Stück Kuchen, zu dem Sie eingeladen sind.

Ich denke unsere Gemeinde hat es verdient, dass Herausforderungen richtig angegangen und Wege gesucht werden.

Ich will etwas bewegen!

Mein Vorschlag der „Biblis-Bus“ ist realisierbar auch wenn der Gemeinde nicht mehr die finanziellen Mittel wie bisher zur Verfügung stehen, ist das Projekt seriös und angemessen zu finanzieren. Bringen Sie sich in die Ausgestaltung mit ein, machen Sie mit, unterstützen Sie mich.

Der „Biblis-Bus“ ist für mich auch ein Beispiel, Bürgeranliegen zur Chefsache zu machen:
Dafür stehe ich! Nutzen Sie die kostenlose Fahrtmöglichkeit und fahren Sie mit mir
Gemeinsam Richtung Zukunft

Haltestellen sind:

Haltestellen Nordheim
Steinstraße 15:00 Uhr
Rathaus 15:05 Uhr
Friedhof 15:08 Uhr

Haltestellen Wattenheim
Neuländerstraße 15:13 Uhr
Jugenheim 15:16 Uhr

Haltestellen Biblis West
Berliner Straße 15:20 Uhr
Kirche 15:25 Uhr

Zielort
Knudi Biblis 15:30 Uhr

Rückfahrt gegen 16:30 Uhr

Um besser planen zu können, darf ich Sie bitten Ihre Mitfahrt telefonisch anzukündigen.

Nordheim:
Bärbel Daunke Tel. 06245-29672

Wattenheim:
Dagmar Ochsenschläger Tel. 06245-5930

Biblis:
Liselotte Blume-Denise Tel. 06245-995886



Flugblatt 2

Bibliser Brandschützer in Groß-Rohrheim

Dass Freiwillige Feuerwehren in Nachbargemeinden bei einem Brand aushelfen, ist, denke ich, eine Selbstverständlichkeit und keine Frage. Dass für andere Orte Hilfe von einer eigenen funktionsfähigen Feuerwehr durch übergeordnete Stellen angewiesen werden kann, ist grundsätzlich auch richtig und in Ordnung. So ist aufgrund gesetzlicher Regelungen die Sicherstellung des Brandschutzes durch die Bibliser Feuerwehren für Groß-Rohrheim angeordnet worden.

Natürlich sollten Kommunen enger zusammenrücken und versuchen, die interkommunale Zusammenarbeit so weit wie möglich zu fördern. Aber ich sage ganz klar: Es kann keine Hand- und Spanndienste aus alten Zeiten für Gemeinden geben. Geben und Nehmen müssen in einem ausgewogenen, gerechten Verhältnis stehen. Hier ist bei vielen unsere Bürgerinnen und Bürger, wie ich sehr oft erfahre, der Eindruck entstanden, dass die Gemeinde Biblis ihre und damit unser aller Interessen nicht angemessen verfolgt und wir Bibliser, Nordheimer und Wattenheimer zum Vorteil anderer abgehängt werden. Das darf nicht sein!

Der Zweck interkommunaler Zusammenarbeit muss sein, dass alle gleichermaßen davon profitieren, es für alle Beteiligten zum Vorteil ist und nicht einer der Dumme ist oder das Gefühl hat, er wird über den Tisch gezogen. Das darf man nicht schleifen lassen oder aussitzen. Hier angemessen aufzutreten das ist Chefsache. So, wie es jetzt läuft, geht es nicht! Das muss anders werden und das will ich ändern.


Schilda oder eine Küche ohne Herd…

Es begab sich zu einer Zeit, da diskutierten die gewählten Vertreter (einer Gemeinde) eines Ortes, ob man für eine Gemeindeeinrichtung nach 30 Jahren eine neue Küche kaufen sollte. Viele Stunden mit vielen Fragen und noch mehr Ideen gingen mit langen Sitzungen ins Land. Letztendlich entschloss man sich nach reiflicher Überlegung und einem angemessenen Zeitraum von etwas über zwei Jahren die Gemeindeverwaltung zu beauftragen, eine neue Küche zu kaufen. Auch die Kosten, über die viel diskutiert wurde, legte man fest und freute sich auf die neue, funktionsfähige Küche in der Einrichtung, um zukünftig viele schöne Veranstaltungen durchführen zu können.

Voller Enthusiasmus (gehen wir davon einmal aus) ging die beauftragte Gemeindeverwaltung ans Werk, riss die alte Küche heraus, baute um, verlegte den Strom neu, baute die neu gekaufte Küche ein. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. War doch das genehmigte Geld offensichtlich (doch) für die Küche komplett ausgegeben worden und bauliche Maßnahmen standen noch an. Sollten vielleicht noch weitere Kosten übersehen worden sein?

Oh Schreck, da fehlten doch in der Küche tatsächlich noch ein Herd und ein Backofen - die die gewählten Vertreter der Gemeinde auch beschlossen hatten! Wollte (die) man vielleicht zu allem Überfluss in der Küche auch noch kochen? Nein, das wäre ja ein völlig abwegiger Gedanke, welcher normale Mensch käme auf den Gedanken, eine Küche zum Kochen oder einen Herd/Backofen bei einer Veranstaltung zum Warmhalten zu nutzen.

Vielleicht fragen die gewählten Vertreter der Gemeinde bei ihrer nächsten Sitzung nach, dass das alles nur ein böser Traum ist, um sich weiter auf die funktionsfähige Küche zu den vereinbarten Kosten zu freuen…

Ach ja, bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass wir ja für unsere Kulturhalle in Nordheim auch eine neue Küche beschlossen haben. Ich werde vielleicht besser bei der nächsten Sitzung doch einmal nachfragen…


Lebenswerte Gemeinde

Bei meinen Hausbesuchen In den letzten Tagen bin ich von Bürgerinnen und Bürger angesprochen worden, was in Biblis besser sein könnte. Einige Dinge sind mir auch selbst ins Auge gefallen. Seien es die fehlenden Scheiben an Bushaltestellen, der beschämende Zustand der Bahnunterführung, die ein schlechtes Erscheinungsbild für die zuständige Gemeinde abgibt oder im Positiven die Gurke, die am Ortseingang gegenüber vom Roller einen freundlich anlächelt.

Viele kritikwürdige Dinge lassen sich aus meiner Sicht mit wenig Aufwand verändern oder in Ordnung halten und tragen zu einem lebenswerten Ort bei. Lassen Sie es mich wissen, was Ihnen auffällt, was Ihnen missfällt oder besonders gefällt. Schicken Sie mir eine E-Mail, ein Bild oder rufen Sie an.


Kinder-Betreuungsquote und Bauplätze

In dem vom Mai 2013 datierenden Vergleich der Kommunen des Kreises Bergstraße zur Kita-Betreuungsquote liegt Biblis mit 43% in der Spitzengruppe. Die gesetzliche Vorgabe von 35 Prozent für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in Kindertagesstätten wird damit bei uns deutlich übertroffen. Das ist ein wesentlicher Faktor für junge Familien, sich in Biblis anzusiedeln. Der konsequente Ausbau und die damit verbundene Schaffung der Infrastruktur machen Biblis attraktiv und lebenswert. Ein weiteres Argument, sich für Biblis zu entscheiden.

Angesprochen wurde ich allerdings in letzter Zeit auf fehlende Bauplätze für junge Familien, da sie gerne in Biblis bleiben oder sich niederlassen wollen, aber derzeit kein passendes Angebot vorfinden. Hier ist besteht Handlungsbedarf, vorhandene Möglichkeiten voll zu nutzen und kurzfristig weitere Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.



Flugblatt 1

Stellen Sie sich vor, es ist Gurkenfest und keiner macht mit...

Das Gurkenfest war in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung, die unsere Gemeinde weit über die Ortsgrenzen hinweg hervorragend repräsentiert hat. Dank sei allen ehrenamtlich mitwirkenden Vereinen, dem WVB als Organisator sowie den ortsansässigen Gastwirten, die über vier Tage ein schönes Fest ausgerichteten und für ein vielfältiges kulinarisches Angebot sorgten. Der Dank gilt aber auch den Anliegern, die es über die ganze Zeit ermöglicht haben, ein solches Fest auszurichten.

Dies ist nur durch das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten möglich und sorgt für eine positive Darstellung unserer Gemeinde. Mit einer Kürzung der Vereinsförderung müssten zusätzliche Kosten vom Organisator auf die teilnehmenden Vereine umgelegt werden. Ob diese dann, zu einer weiteren Teilnahme bereit wären, ist sicher in Frage zu stellen. Insofern ist die Vereinsförderung für eine lebenswerte Gemeinde selbst in Zeiten enger Finanzmittel unabdingbar. Aus diesem Grunde stehe ich für eine Aufrechterhaltung der Vereinsförderung.



Schwierige Finanzsituation der Gemeinde

Durch die Abschaltung des Kraftwerkes gehen der Gemeinde Biblis erhebliche Gewerbesteuereinnahmen verloren, die den finanziellen Spielraum zukünftig einschränken und die Auflage der Aufsichtsbehörde des Kreises zu einem Haushaltssicherungskonzept engt den Spielraum weiter ein. Viel wurde in den letzten Wochen in der regionalen Presse berichtet, dass in unserer Gemeinde die Bürger mit höheren Belastungen zu rechnen haben.
Es wird Veränderungen geben und erste Entscheidungen zu einer verträglichen und annähernd gerechten Aufteilung der Belastungen wurde mit dem Beschluss zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen gefasst.

Die entscheidende Frage ist doch: „Ist das Glas nun halb leer oder halb voll?“

Biblis verfügt im Vergleich zu anderen Kommunen immer noch über eine gute Ausgangsbasis. Mit dem Standortentwicklungskonzept sind unter Mitwirkung von Ihnen richtungsweisende Ideen entwickelt worden. Mit diesem Konzept haben wir das Heft des Handelns in der Hand. Es gilt dieses gemeinsam zum Wohle unserer Gemeinde umzusetzen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass in Biblis das Glas halb voll ist und werde mich mit dafür einsetzen, dass der Image- und Strukturwandel für eine lebenswerte Gemeinde umgesetzt wird. Gemeinsam Richtung Zukunft.



Freiwillige Feuerwehren mit unermüdlichem Einsatz

Mit unermüdlichem Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren Biblis, Nordheim und Wattenheim bei der Sicherung des Weschnitzdamms tätig. Mit der Unterstützung der umliegenden Wehren, dem THW, der DLRG sowie dem DRK war es möglich, den Weschnitzdamm mit Sandsäcken soweit zu sichern, dass ein größerer Schaden von unserer Gemeinde abgewandt wurde.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde sowie die vielen Unterstützer haben sich wieder einmal selbstlos in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Ein ehrenamtliches Engagement, welches besonderen Dank und Anerkennung verdient!

Diesen Dank an die Feuerwehrkameraden konnte man auch im Bürgerbrief Nr. 23 der FLB lesen. Es sei allerdings die Frage gestattet, wieso die FLB im September 2011 noch vehement die Prüfung einer Zusammenlegung der Feuerwehren beantragte, die sicher zu einer ungemein zusätzlichen Motivation der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute geführt hätte. Nach Recherchen meines Mitbewerbers Hans Peter Fischer von der FLB wären die Bibliser Feuerwehren mit technischem Gerät sogar zu gut ausgestattet. Die FLB stimmte im Juni 2012 deswegen auch gegen die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs für die FFW Wattenheim.

Mögen die Bürger unserer Gemeinde sich über den im Bürgerbrief Nr. 23 dokumentierten Sinneswandel ihre eigenen Gedanken machen.



…noch etwas in eigener Sache

Im Bürgerbrief Nr. 23 der FLB wurde mir vorgehalten, dass ich mich als Bürgermeisterkandidat vor einen Karren spannen ließ, indem ich bei einer Säuberungsaktion gegen rechtsradikale Aufkleber in unserer Gemeinde Biblis teilnahm. In diesem Zusammenhang stelle ich klar, dass ich jegliche Art des Radikalismus, egal ob links- oder rechtsgerichtet, nicht befürworte und dies auch zukünftig weiterhin öffentlich kundtun werde.

In diesem Zusammenhang den Eindruck erwecken zu wollen, es handelt sich um eine Verunglimpfungskampagne des Südhessen Morgen, des Herrn Gleich und meiner Person gegen Herrn Fischer, ist völlig abwegig. Herr Fischer hätte sich wie jeder andere an der besagten Aktion beteiligen können, hatte aber sicher seine Gründe, warum er es nicht tat.

Der Umgang der FLB in ihrem Bürgerbrief Nr. 23 mit dem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt gegen Herrn Fischer mit dem Richter Haberstroh, der die unabhängige Gewalt der Gerichtsbarkeit in unserer demokratischen Gewaltenteilung vertritt, macht mich sehr nachdenklich…


Informative Gesprächsrunde

Eine interessante und informative Gesprächsrunde mit den Vereinsvorsitzenden der Bibliser Vereine, die der Einladung zahlreich gefolgt waren und einen aufmerksamen Zuhörer für ihre Probleme und Anregungen hatten, fand am Donnerstag, den 01. August statt.

Zunächst erhielten die zahlreichen Anwesenden Informationen zu den Wahlkampfschwerpunkten. In angenehmer Atmosphäre wurden im Anschluss noch über Probleme und Anregungen gesprochen, die auf ein offenes Ohr stießen.


Informationen aus Erster Hand

Am Dienstag, den 30. Juli wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde von mir aus Erster Hand über meine Zielen und Vorstellungen für Biblis informiert.

Trotz der Urlaubszeit fanden mehr als 30 Bedienstete den Weg ins Wattenheimer Dorfzentrum und folgten gespannt den Ausführungen zu den Wahlkampfschwerpunkten. In angenehmer Atmosphäre wurden im Anschluss noch Fragen beantwortet, die sich während der Veranstaltung ergeben hatten.